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Die kleine Siedlung an der Furt der Aa im Münsterland...

Fotografie/Astrofotografie (Mond)


2 Tage vor Vollmond
Copernicus Mare Humorum
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Datum: 17.02.2019
Teleskop: Vixen FL102S
Aufnahmebrennweite: 726 mm
Kamera: ZWO ASI 1600MMP
Filter: LRGB
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Copernicus ist der Proto­typ eines Ring­ge­bir­ges mit aus­ge­prägten Ter­ras­sen­wäl­len und einer Grup­pe aus Zen­tral­ber­gen. Auf­grund seines sehr guten Erhal­tungs­zu­stands und der Tatsache, dass wir diesen Krater aus einer senk­rechten Per­spek­tive be­ob­ach­ten können, gilt Copernicus für viele als der schönste Mondkrater überhaupt.

Datum: 17.02.2019
Teleskop: Vixen FL102S
Bennweite: 726 mm
Kamera: ZWO ASI 1600MMP
Filter: LRGB

Das Meer der Feuchtigkeit ist deutlich als abgegrenzte, ovale Struktur im Südwesten des Mon­des zu erkennen. Nur im Nord­osten besteht eine Verbindung zum wesentlich größeren Meer der Stürme. Bei sehr tief stehende Sonne sind lange und verzweigte Hügelsysteme – Meeresrücken ge­nannt – sichtbar, denn nur dann werfen die bis zu einige hundert Meter hohen Erhebungen genü­gend Schatten, um plastisch zu erscheinen.

Datum: 17.02.2019
Teleskop: Vixen FL102S
Aufnahmebrennweite: 726 mm
Kamera: ZWO ASI 1600MMP
Filter: LRGB



GassendiSinus IridumCopernicus und Kepler
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Drei Abende vor Vollmond offenbart uns der Mond diese wunderbare Formation. Die auf dem nördlichen Wall des Meers der Feuchtigkeit gelegene Wallebene wird öfters mit einem Fingerring verglichen: Gassendi selbst bildet den Ring und der 33km große, auf dem Nordwall liegende Krater Gassen­di A einen gefassten Edel­stein. Der Grund der Wallebene bietet einen dreifachen Zentralberg, etliche Hügel und zahlreiche Rillen, die den zentralen Berg umschließen. Besonders in der Nähe des Terminators besteht die Chance, die ein oder andere größere Rille zu ent­decken. Der richtige Zeitpunkt und ruhige Luft ist für einen Erfolg ausschlag­gebend.

Durchmesser 110 km
Alter etwa 3,8 Mrd. Jahre

Datum: 17.02.2019
Teleskop: Vixen FL102S
Aufnahmebrennweite: 726 mm
Kamera: ZWO ASI 1600MMP
Filter: LRGB
Die Regenbogenbucht er­scheint als eine deutliche halb­kreis­förmige Erwei­terung im Nord­westen des Regen­meers, ist je­doch ein eigen­ständiger Überrest ei­nes Kraters. Die südliche Hälfte des Walls fehlt voll­ständig und ist möglicher­weise unter Lava verborgen. Eine andere Theorie besagt, dass der Wall der Regen­bogenbucht durch einen jetzt unter dem Regenmeer ver­bor­genen Einschlag verdeckt ist.

Länge 400 km
Breite 260 km
Fläche 237000 km2

Datum: 17.02.2019
Teleskop: Vixen FL102S
Aufnahmebrennweite: 726 mm
Kamera: ZWO ASI 1600MMP
Filter: LRGB
Kepler ist ein an sich relativ klei­ner und unscheinbarer Kra­ter mitten im Ozean der Stür­me. Der Grund und auch die Um­ge­bung des Kraters sind von Hügeln unter­schied­licher Größe und Höhe ge­prägt. Wirklich interessant wird Kepler allerdings besonders um Voll­mond herum. Dann ist der Kra­ter von einem Hof hellen Aus­wurf­materials umgeben, das in langen spitzen Strahlen stern­förmig über den Ozean der Stürme verteilt ist. Im Osten über­schnei­den sich die leuch­tenden Strahlen von Kepler und Copernicus.

Durchmesser 32 km
Wallhöhen bis 2700 m

Datum: 17.02.2019
Teleskop: Vixen FL102S
Aufnahmebrennweite: 726 mm
Kamera: ZWO ASI 1600MMP
Filter: LRGB




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